Reizdarm

Der Reizdarm, auch bekannt als Reizdarmsyndrom (RDS), ist eine weit verbreitete Magen-Darm-Erkrankung, die durch chronische Bauchschmerzen und Veränderungen im Stuhlgang gekennzeichnet ist. Diese Erkrankung betrifft zahlreiche Patienten und äußert sich häufig in Symptomen wie Blähungen, Durchfall oder Verstopfung. Der Leidensweg der Patienten kann lang und belastend sein, da die Symptome oft unvorhersehbar auftreten und die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen. Neben der klassischen Form des Reizdarms gibt es auch verschiedene Subtypen, die sich durch spezifische Stuhlgangsmuster unterscheiden, darunter der reizbare Dickdarm mit überwiegend Durchfall (RDS-D), der reizbare Dickdarm mit überwiegend Verstopfung (RDS-C) sowie der gemischte Typ (RDS-M). Der Umgang mit dieser Erkrankung erfordert oftmals eine umfassende Diagnostik, individuelle Therapieansätze und eine starke Unterstützung durch medizinisches Fachpersonal, um den Patienten zu helfen, ein erfülltes Leben trotz der Herausforderungen des Reizdarms zu führen.
 

Ernährung:

Beim Reizdarmsyndrom kann die Ernährung ganz unterschiedlich ausfallen. Es sollte abgeklärt werden, welche Symptome vorliegen, um eine erfolgreiche Ernährungstherapie zu praktizieren. Ich kann Ihnen dabei helfen, eine abwechslungsreiche vollwertige Ernährung, mit Ihnen auszuarbeiten, damit Sie ohne Beschwerden Ihren Alltag wieder bestreiten können und eine hohe Lebensqualität behalten.
 

Entspannung und Stressbewältigung:

Entspannung und Stressbewältigung sind entscheidende Aspekte für ein gesundes Leben. In unserer hektischen Welt ist es wichtig, regelmäßig Momente der Ruhe zu finden. Entspannungstechniken wie Meditation, Atemübungen, Genusstraining oder sanftes Yoga helfen dabei, den Geist zu beruhigen und den Körper zu revitalisieren. Durch bewusstes Abschalten und Entspannen können wir Stress abbauen und unser Wohlbefinden steigern. Eine regelmäßige Praxis fördert nicht nur die körperliche Gesundheit, sondern auch die mentale Klarheit und emotionale Balance.


Ausreichend trinken:

Ausreichend Trinken ist entscheidend, um bei Verstopfung und Durchfall den Flüssigkeitsverlust auszugleichen und den Stuhlgang zu regulieren. Bei Verstopfung helfen vor allem wasserreiche Getränke und Ballaststoffe, die Verdauung zu fördern. Bei Durchfall hingegen ist es wichtig, Elektrolytgetränke, zu konsumieren, um den Flüssigkeits- und Mineralstoffhaushalt wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Achte darauf, regelmäßig kleine Mengen zu trinken, um Dehydrierung zu vermeiden.

 

Eine gesunde Darmflora: 

Pro- und Präbiotika sind entscheidend für unsere Darmflora. Ballaststoffe, die als Präbiotika fungieren, sind unverdauliche Nahrungsbestandteile, die das Wachstum der Bakterien im Darm fördern. Sie sorgen dafür, dass die Darmflora gesund bleibt und unterstützen die Verdauung. Milchsäurebakterien hingegen sind Beispiele für Probiotika, die lebende Mikroorganismen sind und dazu beitragen, das Gleichgewicht des Mikrobiom im Darm zu erhalten. Durch die Aufnahme von Lebensmitteln, die reich an Ballaststoffen sind, sowie von fermentierten Produkten, die Milchsäurebakterien enthalten, können wir unsere Darmflora aktiv stärken und damit unsere allgemeine Gesundheit fördern.

Unverträglichkeiten

Lactoseintoleranz

 

 

Eine Lactoseintoleranz ist die Unfähigkeit, Lactose, den Zucker in Milch und Milchprodukten, richtig zu verdauen. Diese Unverträglichkeit entsteht, wenn im Dünndarm nicht genügend Lactase produziert wird, das Enzym, das für den Abbau von Lactose verantwortlich ist. Zu den häufigsten Symptomen gehören Blähungen, Bauchschmerzen, Durchfall und Übelkeit nach dem Verzehr von lactosehaltigen Lebensmitteln. Um eine Lactoseintoleranz zu diagnostizieren, kommen ein Test zum Einsatz, der sogenannte Wasserstoffatemtest (H-2-Atemtest), der nach dem Verzehr von Lactose den Wasserstoffgehalt in der Atemluft misst. Eine genaue Diagnose ist wichtig, um die Symptome zu verstehen und die Ernährung entsprechend anzupassen.

Fructosemalabsobtions-störung
(Fructoseintoleranz)

Fructoseintoleranz, auch bekannt als Fructosemalabsorption, ist ein ganz schön unbeliebtes Thema für viele, die darunter leiden. Bei dieser Störung kann der Körper Fructose, ein Zucker, der in vielen Früchten, Honig und sogar in vielen verarbeiteten Lebensmitteln vorkommt, nicht richtig aufnehmen. Normalerweise wird Fructose durch spezielle Transporter, sogenannte GLUT5-Transporter im Dünndarm zur Leber transportieren. Wenn diese Transporter jedoch nicht richtig funktionieren, bleibt die Fructose im Darm und wird von Bakterien zersetzt, was zu unangenehmen Symptomen wie Blähungen, Bauchschmerzen, Durchfall und sogar Übelkeit führen kann. 

Vereinbaren Sie einen Termin bei mir, damit ich Ihr Beschwerdebild lindern kann und Sie trotzdem abwechslungsreich essen können.

Sorbitunverträglichkeit/ Sorbitintoleranz

 

Die Entstehung einer Sorbitintoleranz kann mit der Funktionsweise des GLUT5-Transporters in Verbindung gebracht werden. Dieser Transporter ist verantwortlich für die Aufnahme von Fructose im Dickdarm. Wenn erhöhte Mengen an Sorbit konsumiert werden, konkurriert es mit Fructose um die Bindungsstellen des GLUT5-Transporters. Diese Konkurrenz kann zu einer erhöhten Belastung des Verdauungssystems führen, da Fructose nicht richtig absorbiert wird. Zu den Symptomen einer Sorbitintoleranz gehören Bauchschmerzen, Blähungen, Durchfall und Übelkeit, die entstehen, wenn unverdauliche Zucker im Darm fermentiert werden. Ein besseres Verständnis der Zusammenhänge zwischen Sorbit, Fructose und dem GLUT5-Transporter ist entscheidend, um die Auswirkungen einer Sorbitintoleranz zu erkennen und geeignete Maßnahmen zu ergreifen.

Weitere Unverträglichkeiten auf einzelene Lebensmitteln

Wieso sollten Sie bei Unverträglichkeiten eine Ernährungstherapie/ Ernährungsberatung aufsuchen?

Um festzustellen, welche Lebensmitte nicht vertragen werden, empfiehlt es sich, ein Ernährungs- und Symptomtagebuch zu schreiben.

Damit Sie nicht in eine Mangel- oder einseitige Ernährung geraten, berate ich Sie gerne umfassend, damit nur wenige Lebensmittel aus Ihrer Auswahl wegfallen.

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